Pläne fürs Lido geben zu reden

Bei ihrer Mitgliederversammlung hat die CVP Rapperswil-Jona Position zu den Geschäften der anstehenden Bürgerversammlung bezogen. Auch kritische Worte wurden laut.

Die CVP Rapperswil-Jona sagt Ja zu allen drei Vorlagen, um die es bei der anstehenden Bürgerversammlung (Mittwoch, 5. Dezember) geht. Das zeigte sich bei der Mitgliederversammlung am Donnerstagabend in der «Mundartbeiz» in Rapperswil-Jona. Wie die Partei in einer Medienmitteilung schreibt, präsentierte Präsident Thomas Hofstetter zunächst Bericht und Antrag des Stadtrats zum Budget 2019. Er erwähnte dabei die Umstellung auf das neue St. Galler Rechnungslegungsmodell (RMSG). Dadurch sei ein neuer, viel umfassenderer und einheitlicher Kontenrahmengegeben. Da sich das Modell ändere, sei ein direkter, aussagekräftiger Vergleich mit dem Budget des Vorjahres allerdings teilweise nicht möglich, so Hofstetter. Er präsentierte auch die Eckpunkte des Budgets 2019 und erwähnte in diesem Zusammenhang die positive Entwicklung der Steuereinnahmen. Wie die CVP mitteilt, nimmt sie mit Befriedigung zur Kenntnis, dass die städtischen Finanzen kerngesund sind und auch in Zukunft mit steigenden Steuereinnahmen gerechnet werden kann. Die Mitglieder genehmigten daher diskussionslos und einstimmig das Budget für 2019 mit der vorgeschlagenen Steuerfussreduktion um vier auf neu 76Prozent. Eine intensive Diskussion entbrannte um den Baukredit für die Renaturierung der Trockenplätze und die Schaffung eines öffentlichen Seezugangs im Lido. Einige Mitglieder waren der Meinung, die prognostizierten Baukosten von 1,055 Millionen Franken seien etwas gar hoch. Auch die fehlenden sanitären Einrichtungen gaben Anlass zu Fragen. Dennoch wurde der Kredit in der anschliessenden Abstimmung einstimmig genehmigt. Fehlende Veloabstellplätze Ebenfalls gutgeheissen wurden Bericht und Antrag für einen Rahmenkredit in Höhe von 1,1 Millionen Franken zur Umsetzung von Fuss- und Veloverkehrsmassnahmen. Verschiedene Mitglieder äusserten aber ihren Unmut über die fehlenden Veloabstellplätze beim neuen Bahnhof Jona.

Ins Rennen um das Schulpräsidium schickt die CVP Roland Manhart. Der47-jährige Berufsfachschullehrer und Fachbereichsleiter Allgemeinbildung am BWZ Rapperswil und Vize-Stadtpräsident stellte sich in sympathischen Worten vor, wie die Partei schreibt, und erläuterte seine Motivation zur Kandidatur. Es habe sich gezeigt, dass Manhart der ideale Kandidat sei, welcher das nötige Rüstzeug mitbringe – mit seiner zweifachen pädagogischen Ausbildung und diversen Weiterbildungen sowie seiner sechsjährigen Erfahrung als Stadtrat und zweijährigen Tätigkeit als Vize-Stadtpräsident. Die Mitglieder der CVP Rapperswil-Jona zeigten sich laut Mitteilung der Partei sehr zufrieden mit der vorgeschlagenen Kandidatur von Manhart. Sie hätten ihm mit einer einstimmigen Nomination und grossem Applaus den nötigen Rückenwind für den kommenden Wahlkampf verschafft, heisst es.

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